Grandes Alpes Tour!

Tag 14: Wieder daheim.

Um halb sieben gab es Frühstück für uns. Um halb acht war es so heiß, dass wir besser noch eine Stunde früher aufgestanden wären. Im frühen Nachmittag waren wir dann zu Hause.

Tagesetappe: 580 km.

 


16.7.14 20:12, kommentieren

Tag 13: Heute auch mal zu Fuß…

Unsere Unterkunft war wirklich sehr schön. Wir hatten einen großen Balkon und heute Morgen um 6 Uhr habe ich mir den Sonnenaufgang angesehen und ein Bauer trieb seine Kühe auf die Weide. Sehr idyllisch das Ganze. Um Viertel vor haben wir uns auf den Weg nach Fribourg gemacht. Beim Frühstück haben wir beschlossen, dass wir heute bis in den Schwarzwald fahren. Fribourg ist eine wunderschöne und sehr alte Stadt. Am Bahnhof haben wir uns umgezogen und unsere Motorradsachen ins Schließfach gepackt. Es war wieder einmal extrem heiß heute. Wir haben eine Stadtrundfahrt mit einer Bahn gemacht. Die Stadt ist sehr bergig und bei dem Wetter wären wir bestimmt nicht so weit gelaufen. Fribourg ist die Stadt der 4 Brücken. Die Gassen sind sehr eng und sehr alt. Hat uns sehr gut gefallen. Als wir zum Parkplatz zurückkamen, hatten wir beide ein Knöllchen am Motorrad. Haben es leider dann unterwegs verloren . Die Strecke durch die Schweiz hat sich noch ganz schön gezogen und wir waren froh, als wir dann endlich in unserer Unterkunft in Lenzkirch angekommen sind.

Tagesetappe: 260 km

15.7.14 21:12, kommentieren

Tag 12: Mont Blanc!

Heute wollten wir zuerst einmal die Alp d‘Huez rauf und runter fahren, dann weiter Richtung Albertville und vielleicht noch bis in die Schweiz. Wir haben ihn tatsächlich bezwungen, den Berg der Tour. Ich fand das jetzt nicht so wirklich aufregend und schwierig, aber die vielen Rennradfahrer, die hier unterwegs sind, werden da eine andere Meinung zu haben. Oben im Ort war Party, das war die erste Stadt, die richtig voll war mit….Fahrradfahrern natürlich. Unter dem Zielbanner wurden Fotos gemacht und wer das hier hoch geschafft hatte, konnte schon stolz sein. Ich glaube, das ist ein Muss für jeden Biker. Hier oben sind auch besondere Mountainbike-Strecken und so wie es aussah, fand ein Wettbewerb statt. Mit unseren Motorrädern waren wir die große Ausnahme. Auf dem Croix de Fer haben wir Mittag gemacht. Dieser Berg hat eine schöne Fernsicht und ist anscheinend sehr beliebt bei Gleitschirmfliegern. Das eiserne Gipfelkreuz fand ich wunderschön. Alt und gegen den blauen Himmel ein tolles Fotomotiv. Von Bourg d Oisans aus ging es 30 km hinauf zum Pass. Ein riesiger Felssturz hat die Landschaft geprägt und man fährt durch eine Steinwüste. Die Streckenführung ist sehr abwechslungsreich und geht vorbei an einem Stausee. Oben herrschte eine große Stille und es war noch weniger los als auf den anderen Strecken. Natur pur!! Vom Pass runter hatten wir dann einige Serpentinen bis Sorlin d Arves. Danach erwartete uns eine schöne lange Abfahrt bis St. Jean de Maurienne. Dann ging es weiter nach Albertville und dann fuhren wir auf Chamonix zu. Unterwegs haben wir den Mont Blanc schon in seiner ganzen weißen Pracht gesehen. Aber der Gletscher sah schon ziemlich angefressen aus. Von Chamonix aus sind wir über den Col des Montets und den Col de la Forclaz in Richtung Martigny gefahren. Nach langem Suchen haben wir ca. 30 km von Fribourg entfernt auf dem Col des Mosses eine sehr schöne Auberge gefunden, die man auch noch bezahlen konnte. In der Schweiz sind die Preise ja nochmal höher als in Frankreich. Wir haben noch gut gegessen und sehr guten Schweizer Wein getrunken.

Tagesetappe: ca. 354 km

 


14.7.14 21:11, kommentieren

Tag 11: Toll!

Heute Mittag sind wir gegen 11 Uhr in Richtung Gap gestartet und wollten zum legendären Alpe d‘Huez. Diese Gegend muss das Hauptanbaugebiet für Aprikosen sein. Aprikosen-Plantagen im ganzen Tal, soweit das Auge reicht. Hinter Gap merkten wir an den Temperaturen sofort, dass wir wieder über 1.000 m waren. Es wurde sehr viel angenehmer! Wir waren auf der Route Napoleon, hatten uns wieder mit Käse und Brot eingedeckt und haben dann Pause gemacht. Nachdem wir einige schöne Kurven hinter uns gebracht hatten, sind wir in Corps noch auf einen Cappuccino eingekehrt. Wir haben uns nett mit einem Schweizer Motorradfahrer unterhalten, der heute noch zurück nach Genf wollte. Eigentlich wollte ich Michi loben für die schönen Strecken, die wir heute gefahren sind. Wie im Voralpenland: kleine, schmale Pässe, wunderschöne Wiesen, die Berge etwas weiter weg und nur wenig Split auf den Straßen. Dann ging es jedoch 8 km bergab. Über sehr kleine und sehr schmale Straßen, sehr enge Kurven, die mit ordentlich Split garniert waren. Das fand ich nicht wirklich witzig. Die Belohnung kam aber gleich danach in Form einer schönen ausgebauten, aber kleinen Straße. Da waren wir in La Lignare auf 730 m. Schön war auf dieser Strecke, dass wir durch viele kleine Bergdörfer gekommen sind, die schon recht einsam lagen. Warum bauen die Leute in dieser Einsamkeit? Wenn hier viel Schnee liegt, sind die, so glaube ich, von der Außenwelt abgeschnitten. Mal eben in die nächste Stadt ist nicht! In Le Bourg d Oisans haben wir uns ein Quartier für die Nacht gesucht. Morgen nehmen wir dann den Berg der Berge aus der Tour in Angriff.

Tagesetappe: 152 km

 


13.7.14 21:07, kommentieren